07. April 2017
Bei der Therapie von Leukämie unterscheidet man zwischen chronischen und akuten Formen der Leukämie. In der Regel wird eine Chemotherapie eingesetzt.
 23. März 2017
Ein Blutbild kann meist Aufschluss über das Vorliegen eines Multiplen Myeloms geben. Bei der intensiven Therapie erfolgt eine Hochdosis-Chemotherapie.
 21. März 2017
Die durch die Leukämie oder die Therapie entstandenen körperlichen und psychischen Belastungen sollen in der Rehabilitation gebessert werden.
 21. März 2017
Das CML Advocates Network hat den 22. September zum Welt-CML-Tag erklärt. Ins Leben gerufen wurde der Welt-CML-Tag im Jahr 2011.
Stethoskop
Risikofaktoren für Lymphdrüsenkrebs
Die Risikofaktoren für Lymphdrüsenkrebs sind abhängig von der Art des Lymphoms. Ein möglicher Auslöser sind z. B. bestimmte Virusinfektionen.
Lymphdrüsenkrebs

Risikofaktoren für Lymphdrüsenkrebs

Die genauen Ursachen für Lymphdrüsenkrebs sind bisher noch nicht bekannt. Die Risikofaktoren unterscheiden sich zum Teil je nach Art des Lymphoms.

Genetische Faktoren

Bei keiner der beiden übergeordneten Gruppen von Lymphdrüsenkrebs ist bisher geklärt, ob eine genetische Veranlagung eine Rolle spielt. Da es in der Regel nur wenige Familien mit mehreren an Lymphdrüsenkrebs erkrankten Personen gibt, wird nicht zwangsläufig davon ausgegangen. Fest steht lediglich, dass es bei Non-Hodgkin-Lymphomen zu Veränderungen in den Chromosomen (Erbgutträgern) kommt, die einen Zelldefekt verursachen, der größtenteils dafür verantwortlich ist, dass Lymphozyten entarten. Diese Veränderung an den Genen wird aber nicht vererbt, sondern im Laufe des Lebens erworben.

Virusinfektionen als Risikofaktoren für Lymphdrüsenkrebs

Das Risiko für Lymphdrüsenkrebs kann auch durch eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) erhöht werden, welcher für das Pfeiffersche Drüsenfieber verantwortlich ist. Vor allem für das Burkitt-Lymphom stellt dieses Virus einen Risikofaktor dar. Das Burkitt-Lymphom gehört zu den Non-Hodgkin-Lymphomen und wir auch als Lymphknotenkrebs bezeichnet, obwohl bei dieser Erkrankung nicht nur die Lymphknoten befallen sind.

Einen weiteren Risikofaktor für Lymphdrüsenkrebs stellt das HI-Virus (HIV) dar. Menschen, die mit HIV infiziert sind, haben ein erhöhtes Risiko für Non-Hodgkin-Lymphome, insbesondere das Burkitt-Lymphom, vor allem wenn sie sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung befinden.

Bakterielle Infektionen

Grundsätzlich bergen Erkrankungen durch Bakterien keine Risiken; eine Ausnahme gibt es allerdings: Bei einer chronischen Magenschleimhautentzündung, die durch das Bakterium Heliobacter pylori entstanden ist, steigt die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung eines Non-Hodgkin-Lymphoms in der Magenschleimhaut. Über einen Zusammenhang zwischen Heliobacter pylori und Morbus Hodgkin ist bisher nichts bekannt.

Weitere Risikofaktoren

Bei Lymphdrüsenkrebs gelten langjähriges Rauchen und Adipositas als mögliche Risikofaktoren. Hinzu kommen bei Non-Hodgkin-Lymphomen Medikamente zur Schwächung des Immunsystems, sogenannte Immunsuppressiva, und radioaktive Strahlung. Laut einer dänischen Studie erhöht außerdem das Wohnen in einer verkehrsreichen Gegend die Wahrscheinlichkeit, an Morbus Hodgkin zu erkranken.

Isabel Schmidt

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