Lymphdrüsenkrebs
Informationen für Betroffene und Angehörige
Lymphdrüsenkrebs: Symptome und Diagnose
Lymphdrüsenkrebs äußert sich in der Regel zunächst durch eine Schwellung der Lymphknoten. Bei Hodgkin-Lymphomen sind es meist schmerzlose Lymphknotenschwellungen am Hals. Dazu kommen Symptome wie unklares Fieber, nicht erklärbarer Gewichtsverlust von mehr als 10 % in einem halben Jahr, Müdigkeit, starker Nachtschweiß, Husten über mehr als zwei Wochen, starker, den gesamten Körper betreffender Juckreiz und der sog. Alkoholschmerz (der Genuss von Alkohol hat Schmerzen in befallenen Lymphknotenregionen zur Folge).
Bei Non-Hodgkin-Lymphomen können neben der Lymphknotenschwellung ebenfalls starker Gewichtsverlust, Nachtschweiß und Müdigkeit bzw. Abgeschlagenheit auftreten. Darüber hinaus können Hautblässe, Blutarmut, erhöhte Infektanfälligkeit sowie Kopf- und Knochenschmerzen (v. a. in Rücken und Beinen) auf diese Form des Lymphoms hindeuten. Hat der Lymphdrüsenkrebs Milz oder Leber befallen, können diese vergrößert sein.
Die Diagnose stützt sich in erster Linie auf die eingehende körperliche Untersuchung, eine Biopsie der Lymphknoten und die entsprechende feingewebliche Untersuchung des entnommenen Gewebes im Labor. Sie ermöglicht eine Aussage über die Art des Lymphoms (Non-Hodgkin-Lymphom oder Hodgkin-Lymphom) und dessen Klassifikation. Auch Knochenmarkuntersuchungen können zur Diagnose herangezogen werden.
Um die Ausbreitung des Lymphdrüsenkrebses einzuschätzen, werden meist verschiedene Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren durchgeführt. Dazu gehören u. a. Computertomografie (CT), Magnetresonanztomografie (MRT) und Sonografie (Ultraschall, v. a. des Bauchraumes).
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