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Lymphdrüsenkrebs

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Lymphdrüsenkrebs

Lymphdrüsenkrebs ist eine Bezeichnung für bösartige Neubildungen, die aus Zellen des lymphatischen Systems entstehen. In der medizinischen Fachsprache wird Lymphdrüsenkrebs häufig auch malignes Lymphom genannt. Zu diesen malignen Lymphomen zählen zum einen die Hodgkin-Lymphome und zum anderen die Non-Hodgkin-Lymphome.

Thomas Hodgkin war ein britischer Arzt und Pathologe, der 1832 verschiedene Erkrankungen des lymphatischen Systems – darunter auch Lymphdrüsenkrebs – untersuchte und erstmals beschrieb. Maligne Lymphome lassen sich hinsichtlich ihres Zellaufbaus unterscheiden. Bei einer Form treten sog. Hodgkin-Zellen und Sternberg-Reed-Riesenzellen auf. Dieser Lymphdrüsenkrebs wird heute Morbus Hodgkin oder auch Lymphogranulomatose genannt. Alle anderen bösartigen Lymphome, die dieses Charakteristikum nicht besitzen, werden unter der Bezeichnung Non-Hodgkin-Lymphome zusammengefasst.

Laut Angaben des Robert Koch-Instituts erkranken jährlich rund 2.000 Menschen an Morbus Hodgkin. Diese Zahl ist – z. B. verglichen mit Brustkrebs (rund 57.000) oder Prostatakrebs (ca. 58.000) – sehr gering. Frauen erkranken durchschnittlich in einem Alter von 37 Jahren. Männer sind zum Zeitpunkt der Diagnose im Mittel 43 Jahre alt. Die Prognose bei Hodgkin-Lymphomen ist günstig.

Auch Non-Hodgkin-Lymphome sind relativ selten, treten jedoch häufiger auf als Hodgkin-Lymphome. Rund 6.800 Männer und 6.100 Frauen erkranken pro Jahr in Deutschland an diesem Lymphdrüsenkrebs. Das mittlere Erkrankungsalter ist wesentlich höher als bei den Hodgkin-Lymphomen: bei Frauen 70 und bei Männern 65 Jahre.

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